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Freitag, 16. März 2012

Loreen: bringt für Schweden Euphoria auf die größte Bühne in Europa

Ganz große Chancen den Eurovision Song Contest von Baku in die Heimat zu holen, hat in diesem Jahr Schweden. Sie schicken die Gewinnerin ihres diesjährigen nationalen Vorentscheids Melodifestivalen mit dem Titel Euphoria ins Rennen: Loreen überzeugte mit Stimme und grandioser Performance das Publikum! Und zwar so sehr, dass Euphoria auf Anhieb an die schwedische Chartspitze schoss und Loreen aus Stockholm nach siebenjähriger Karriere als Profisängerin ihre erste Nummer 1 platzieren konnte. 

Ihr Debüt The Snake entwickelte sich 2005 noch zu einem Flop, ehe Loreen erst 2011 der kommerzielle Durchbruch gelang. Und dies dank dem Eurovision Song Contest: Schon im letzten Jahr wollte Loreen Schweden beim Eurovision Song Contest mit dem Song My Heart Is Refusing Me vertreten, schied aber bereits vor dem Finale des Vorentscheids von 2011 aus. Trotzdem erreichte My Heart Is Refusing Me Position 9 der schwedischen Singlecharts, die Folgesingle Sober immerhin noch Platz 39. 

12 Punkte aus dem Nachbarland Finnland dürften schon jetzt so gut wie sicher sein. Denn auch in den finnischen Singlecharts debütierte Loreen mit Euphoria auf Platz 1!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Amanda Fondell: auch Schweden hat nun Superstar Nummer 8

Auch in Schweden kommt die dortige Version von Deutschland sucht den Superstar mit dem klassischen Formatnamen Idol super an: am 9. Dezember ging auch dort die bereits achte Staffel zu Ende und natürlich resultierte nach dem Finale der Castingprozedur nahe dem Stil des Reality-TV's erneut ein Sieger. Dieses Jahr besser gesagt: eine Siegerin!


In der letzten Live-Show setzte sich die erst 17-jährige Amanda Fondell aus Linderöd mit 52% der eingegangenen Stimmen durch. Ihre Single All This Way, die übrigens von dem Idol-Zweitplatzierten von 2004, Darin, geschrieben wurde, positionierte sich auch direkt in den Top 10 der Singlecharts.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Lutricia McNeal: You Make Me Feel Good, nicht in diesem Fall!

Mit Ain't That Just The Way mischte Lutricia McNeal 1997 gehörig auf: mit dieser Nummer gelang ihr ein Sommerhit, der auch außerhalb von Europa ankam. Die Sängerin aus Oklahoma eroberte die internationalen Hitlisten und machte sich über Nacht einen Namen. Ihre sympathische Art und die süße Lücke zwischen ihren Vorderzähnen machten sie zudem zu einer der beliebtesten Sängerinnen der 90er. Die Singles Stranded und Perfect Love erinnertern nochmals an die talentierte Lutricia. Doch der bisher gekannte Ruhm erstickte.


2005 drehte Lutricia McNeal erneut maximal auf: in Schweden landete sie mit It's Not Easy und Best Of Times wiederholt in den Top 10 der Singlecharts. Leider musste sich dieser Erfolg auf Schweden beschränken. Doch ihr Heißhunger auf mehr wurde dadurch nicht gestillt: deshalb veröffentlichte sie vor zwei Monaten ihre Single You Make Me Feel Good in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Resultat: die Plattenverkäufe ließen sie sicher nicht mit einem good feeling einschlafen. Schade!

Montag, 5. September 2011

Ulrik Munther: der schwedische Justin Bieber von 0 auf die 1!

Der 17-jährige Blondschopf Ulrik Munther gilt für viele als schwedische Antwort auf Justin Bieber. Auch er wurde durch das Internet, explizit ausgedrückt per Youtube, über Nacht zum Star. Seine Version von Born This Way, im Original von der Queen of Pop Lady Gaga, wurde sogar von Promi-Blogger Perez Hilton auf dessen Website hoch gelobt.


Folgend ließ ein Plattenvertrag nicht lange auf sich warten: Ulrik Munther schloss einen Deal mit Universal. Sein erster Song Boys Don`t Cry erhielt massiv Airplay von den nationalen Radiostationen und chartete so auch kurze Zeit später in den Singlecharts. Doch der richtige Kracher ist ihm erst jetzt gelungen: sein nach ihm selbst benanntes Debüt kletterte direkt von 0 auf Platz 1 der schwedischen Albumcharts!

www.ulrikmunther.com

Mittwoch, 29. Juni 2011

Eric Saade: Mission Prioritätensetzung fehlgeschlagen!

Eric Saade platzierte sich beim Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf auf Position 3, Bronzemedaille! Bestes Resultat für einen schwedischen Teilnehmer in den letzten zehn Jahren. Sein Beitrag Popular öffnete ihm das Tor zu einer internationalen Karriere: er chartete in Belgien, Finnland, Österreich, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Irland und England. Die beste Ausgangssituation wurde geschaffen: doch warum nutzt er diese Chance nicht?


Vielleicht liegt es an der neuen Single Hearts In The Air und dem kommenden Album Saade Vol. 1, dass er sich aktuell lediglich auf Promotion im Heimatland konzentriert. Doch sollte er sich in diesem Fall von Beratern beeinflussen lassen, die Ahnung von der Musikwirtschaft haben. Einen besseren Zeitpunkt, um ein Weltstar zu werden, wird der werte Herr wohl niemals erneut zu Füßen gelegt bekommen. So will man hoffen, dass Saade nach seiner Schweden-Tour ab Mitte September auch internationale Bühnen besucht. Wenn nicht: wer nicht will, der hat schon!